Ramon Braunwart

MSc ETH Mathematik (i.A.)

Silhouette vor Büchern

Ramon ist unsere Lehrperson der Wahl, wenn es um Mathematik geht. Seine Faszination für das Fach spürt man sofort, wenn er darüber redet. Mit seiner motivierenden Art schafft er eine entspannte, aber trotzdem produktive Atmosphäre.

"Mir bereitet es sehr viel Freude, anderen dabei zu helfen, etwas zu verstehen. Gerade in Mathematik und Physik sind abstrakte Konzepte und Formalismen oft schwer verständlich und zunächst wenig befriedigend. Als meine Mission sehe ich es, nicht nur Faktenwissen, sondern auch Intuition zu vermitteln und die Eleganz des Gelernten aufzuzeigen. Denn Mathematik ist so schön, sie sollte auch wieder cool werden!"

Unterrichtet in den Fächern

Mathematik
Durch mein fünfjähriges Mathematikstudium habe ich viel Erfahrung mit mathematischen Konzepten. Ich unterrichte von Ende Primar bis Studiums-Niveau.
Physik
Zu meinem Studium gehört auch eine solide Grundausbildung in Physik, speziell in Mechanik und Elektrodynamik. Physik unterrichte ich ab Ende Primar bis zur Matura.

Lehr- und Arbeitserfahrungen

seit 2014
Lehrperson bei LearningCulture
seit 2016
Diverse Gruppenkurse in Mathematik zum Einstieg ins Langgymnasium
2014
Praktikum als Chemielaborant, EMS-Chemie, Domat/Ems
seit 2012
Diverse Nachhilfeerfahrungen

Ausbildung

2017-2019
Masterstudium in Mathematik, ETH Zürich
2017
Austauschsemester an der Purdue University, USA
2014-2017
Bachelorstudium in Mathematik, ETH Zürich
Seit 2014
LearningCulture Weiterbildungsmodule: Gymi-Vorbereitung in Mathe und Deutsch, Prüfungsangst, Motivations- und Coachingmethoden

Interview

mit Ramon Braunwart

Was fasziniert dich besonders am Unterrichten von Mathematik?

Mathematik ist schön und beeindruckend! Überall gibt es versteckte Zusammenhänge und scheinbar unmöglich begründbare Schlüsse, die man aus minimalen Annahmen ziehen kann, sowie unzählige Anwendungen auf unser Leben. Die Mathematik ist so etwas wie die Sprache und das Regelwerk der Naturwissenschaften und des Universums. Obwohl jede mathematische Aussage unglaublich allgemeingültig ist, lassen sich unzählige Probleme und Aufgaben nur mit einem Blatt Papier, einem Stift und durch konzentriertes Nachdenken lösen. Welche andere Disziplin kann das schon von sich behaupten?

Wie gestaltest du deine Freizeit?

Meine grosse Leidenschaft ist seit vielen Jahren das Unihockey. Ich bin mehrmals pro Woche als Torhüter oder Schiedsrichter in der Halle und geniesse die Abwechslung und die speziellen Herausforderungen dieser Aufgaben. Zudem spiele ich begeistert Gitarre und engagiere mich in unserem Studierenden-Fachverein.

Was zeichnet in deinen Augen eine gute Lehrperson aus?

Eine gute Lehrperson schafft eine Atmosphäre, in der sich die Schülerinnen und Schüler trauen, Fragen zu stellen und Ideen zu testen. Eine Nachhilfestunde soll keine Prüfung sein, in der nur richtige Antworten zählen. Ich motiviere meine Schülerinnen und Schüler, ihre Lösungsansätze auszuprobieren und ihre Intuition auszuformulieren. Ich versuche zu vermitteln, dass man die Lösung zu vielen Problemen nicht "wissen" muss, sondern "herausfinden" kann. Dafür gebe ich meinen Schülerinnen und Schülern die nötigen Werkzeuge mit auf den Weg.

Was erwartest du von deinen Schülerinnen und Schülern?

Zuerst was ich nicht erwarte: Dass sie das Coaching als Schulzeit betrachten und denken, sie müssten eine gewisse Leistung zeigen, damit ich zufrieden bin. Ich erwarte viel mehr, dass sie sich selbst Ziele setzen und sich Mühe geben, diese zu erreichen. Das muss nicht immer klappen. Wichtiger ist, dass man mit Motivation und Engagement dabei ist. Zudem hoffe ich, dass meine Schülerinnen und Schüler mir jederzeit Fragen stellen, wenn sie etwas nicht verstehen. Wenn etwas unklar ist muss man das klären - da gibt es keine blöden Fragen.

Was möchtest du deinen Schülerinnen und Schülern durch deinen Unterricht mit auf den Weg geben?

Dass sie sich selbst zutrauen, jede Herausforderung beim Lernen anzugehen, und dass sie wissen, wie sie am besten zu einer Lösung kommen. Ich möchte gerne meine Überzeugung vermitteln, dass man alles verstehen kann, wenn man sich nur genügend Zeit lässt. Diese Zeit so effizient, lehrreich und interessant wie möglich zu gestalten, das ist mein Ziel.